Rollen: UX, UI, Interaction Design
UX, UI und Interaction Design bezeichnen unterschiedliche Schwerpunkte in der Produktgestaltung, die in der Praxis eng verzahnt zusammenarbeiten. User Experience richtet den Blick auf Bedürfnisse, Kontexte und Aufgaben. Hier entstehen Informationsarchitektur, Flows und Prototypen, und hier werden Entwürfe mit Nutzerinnen und Nutzern geprüft. Ziel ist, Risiken zu reduzieren und Entscheidungen auf Evidenz zu stützen.
User Interface Design fokussiert die visuelle Sprache und Komponenten. Es übersetzt Konzepte in konsistente Oberflächen mit klaren Hierarchien, passenden Farb- und Typografiesystemen und wiederverwendbaren Bausteinen. Ein gepflegtes Design System ist dabei das verbindende Werkzeug, das Qualität und Geschwindigkeit ermöglicht.
Interaction Design beschäftigt sich mit dem Verhalten einer Oberfläche: Zustände, Übergänge, Mikrorückmeldungen und die Logik, wie Elemente auf Eingaben reagieren. Es stellt sicher, dass Interaktionen verständlich, vorhersagbar und effizient sind – über Geräte und Eingabemodi hinweg. In gut arbeitenden Teams greifen diese Perspektiven ineinander, gemeinsam mit Produkt, Entwicklung und Datenanalyse. Übergaben sind weniger „Staffelstäbe“ als kontinuierliche Zusammenarbeit an denselben Zielen.